curve-positive-bottom Created with Sketch.
curve-positive-bottom Created with Sketch.

XC Camp Flex – Am besten Ort

curve-positive-bottom Created with Sketch.
curve-negative-bottom Created with Sketch.

Streckenflug aus dem Engelbergertal, im Berner Oberland oder im Wallis

Im März stehen an guten Tagen schon die ersten schönen Strecken. Die Sonne hat Kraft, die Luft ist labil geschichtet und dafür braucht es keine hohe Basis. Kalt werden kann es trotzdem, pack warm ein. Am Anfang der Saison geht es darum, genau diese Tage mitzunehmen. Wo sie fallen, zeigt sich erst wenige Tage vorher.

Deshalb legt sich dieses Camp nicht im Voraus auf einen Ort fest. Zwei Tage vorher schaut Chris Fromm auf die Prognose, wählt die Region, in der die vier Tage am meisten hergeben und sagt sie an: Engelberg, Berner Oberland, Wallis, Tessin oder Prättigau. Danach steht sie fest und du weisst, wo ihr euch trefft.

Der Termin macht diese freie Wahl erst möglich. Bis Ostern läuft in allen fünf Regionen noch die Wintersaison, die Bahnen fahren überall. Und das Camp endet am Palmsonntag: Die Karwoche und die Ferien bleiben dir frei.

Fünf Regionen, die sich dafür anbieten, alle mit dem Zug erreichbar:

Engelberg, das Hausgebiet von Flugrausch: Strecken Richtung Westen.
Berner Oberland: die First über Grindelwald, dazu Adelboden und die Lenk.
Wallis, Fiesch und die Riederalp: Hier sind Anfang März schon Flüge bis 200 Kilometer gelungen. Das ist nicht das Ziel im Camp, es zeigt aber, was das Tal hergibt.
Tessin, der Einstieg über Locarno: Auf der Alpensüdseite ist es wärmer, die Hänge sind darum schneefrei und liegen steil in der Sonne.
Prättigau, die Madrisa über Klosters: schöne Streckenmöglichkeiten Richtung Osten und Westen.

Diese fünf sind als Idee zu lesen. Welche es wird, entscheidet die Prognose. Gibt in diesen vier Tagen eine andere Gegend mehr her, geht es dorthin, solange sie mit dem Zug erreichbar ist.

Was das für dich heisst: Du buchst deine Unterkunft selbst, sobald die Region steht, Empfehlungen bekommst du dazu. Als kleine Gruppe findet sich ausserhalb der Ferienzeit auch kurzfristig etwas.

So läuft ein Tag. Am Morgen wird die Lage gemeinsam gelesen, dann stehen Plan A, Plan B und Plan Z. Danach das Gebietsbriefing: Start- und Landeplätze, Luftraum, die Stellen, an denen man hier aufpasst. In der Luft ist Chris über die App Zello dabei, mal fliegt er vor, mal fliegt er mit. Am Abend liegen die Tracks nebeneinander, seiner auch. Dort zeigt sich, wie du an diesem Tag entschieden hast: wo du gedreht hast, wo du gewartet hast, wann du losgeflogen bist.

Er erklärt dir, was er sieht und wie er Entscheidungen trifft. Start, Route, Umkehr und Landung entscheidest du selbst, so wie an jedem anderen Flugtag auch.

Was über dir hängt, spielt dabei keine Rolle. Eine Querung mit einem A- oder B-Schirm feiert er mindestens so ab wie jeden Kilometer auf dem Wettkampfgerät. Es entscheidet die Linie und der richtige Tag, nicht das Material.

Datum

Donnerstag, 18. März 2027, bis
Sonntag, 21. März 2027

4 Flugtage. Am Vorabend anzureisen ist keine Pflicht, macht den ersten Tag aber deutlich entspannter.

Preis

900 Franken

Leitung

Christopher Fromm
Streckenflug-Coach

Gruppe

4 bis 6 Personen

Das Camp findet ab vier Anmeldungen statt.

Passt das für dich?

Möchtest du 50 bis 80 Kilometer fliegen? In einfacher Thermik drehst du schon auf. Du hast vier Tage am Stück Zeit und bist flexibel, wohin es geht. Genau das bringt dich an die guten Tage.

Wer frisch brevetiert ist und die Thermik noch sucht, hat hier vier anstrengende Tage. Da ist ein Kurs bei Flugrausch der schönere nächste Schritt.

Nicht sicher, ob dein Stand passt? Schreib Chris direkt, mit einem Satz, wo du gerade stehst: Flüge, Schirm, längster Flug. Er sagt dir ehrlich, wie er es einschätzt: info@streckenfliegen.com

Region

Wird zwei Tage vor dem Camp angesagt, nach der Prognose. Im Blick sind Engelberg, Berner Oberland, Wallis, Tessin und Prättigau.

Der Treffpunkt kommt mit der Ansage.

Zielsetzung

Streckenflug und die Entscheidungen unterwegs
Die Wetterlage lesen und den Tag danach planen
Linienwahl und Querungen
Die eigenen Flüge auswerten
Nach einer Aussenlandung mit dem ÖV zurückkommen

Voraussetzungen

Gültiges Brevet: SHV oder IPPI 4
In einfacher Thermik drehst du schon auf
Weg vom Hausberg bist du schon gestartet
Lufttüchtiges, geprüftes Material: der Schirm darf ausdrücklich ein A oder B sein
Vario mit GPS
Haftpflichtversicherung mit mindestens einer Million Franken Deckung, dazu Unfall- und Bergungsversicherung
Handy mit Datenabo: die Verständigung in der Luft läuft über die App Zello
Halbtax oder ein Tagespass: im Camp fahren alle mit Zug und Bus, auch zu den Startplätzen

Es ist kein Ausbildungsangebot und kein Sicherheitstraining. Es geht um Streckenflug für Pilotinnen und Piloten, die selbständig fliegen.

Inbegriffen

Vier Tage Begleitung, in der Luft und am Boden
Regionswahl nach Wetterlage, angesagt zwei Tage vorher
Das Fluggebiet innerhalb der Region wird jeden Morgen neu nach Lage gewählt
Jeden Morgen Meteo-Briefing und Gebietsbriefing
Begleitung über die App Zello: den Push-to-Talk-Knopf bekommst du geschenkt, Headset und PMR-Funkgerät leihweise
Unterkunftsempfehlungen für die angesagte Region
Gebietswahl mit Blick auf den ÖV: nach einer Aussenlandung kommst du in der Regel mit dem Zug zurück
Trackauswertung am Abend
Ein Gespräch unter vier Augen über dein Ziel für diese vier Tage

Nicht Inbegriffen

Anreise, mit dem Zug oder dem Auto, das organisierst du selbst
Unterkunft in der angesagten Region, du buchst sie selbst, Empfehlungen bekommst du dazu
Zug, Bus und Bergbahnen während des Camps, dazu die Verpflegung
Versicherungen: Haftpflicht ist Pflicht, Unfall und Bergung dringend empfohlen

Anmeldung

Über das Anmeldeformular. Es fragt nach deinem Flugstand: Brevet seit wann, Flüge insgesamt und in den letzten zwölf Monaten, Schirm, längster Streckenflug. Christopher Fromm meldet sich innerhalb weniger Tage und bestätigt dir den Platz.

Durchgeführt wird das Camp von Christopher Fromm. Er ist dein Vertragspartner, stellt die Rechnung und es gelten seine AGB.